Energieeffizienzberatung für Unternehmen und andere Organisationen PDF Drucken E-Mail

Monatliche Fixkosten und auch die Stückkosten lassen sich durch energieeffiziente und bedarfsgerecht eingesetzte Maschinen, Kühlgeräte, IT-Systeme und andere Anlagen, Geschäfts- und Arbeitsplatzausstattungen, Beheizung, Klimatisierung und Beleuchtung erheblich reduzieren.
Die Energiepreise sind, bei allen zwischenzeitlichen Schwankungen, in den letzten Jahrzehnten signifikant gestiegen und sie werden auch zukünftig steigen. Diesem Fakt können Sie mit umso mehr Gelassenheit entgegen sehen, je geringer die Abhängigkeit Ihrer gesamten Kosten vom Energiepreis ist.
Nicht zuletzt zahlt sich beim Energieeinsatz, wie auch bei anderen Rohstoffen, jede Einsparung mehrfach aus: durch geringere Energiebezugskosten direkt für Ihr Unternehmen und durch die Verringerung der Umweltlasten auch für Ihre Lebensqualität und die zukünftiger Generationen.

Bei der Identifizierung und Erschließung von Einsparpotenzialen deckt ein geschulter und unvoreingenommener Blick von außen Potenziale auf, die im Alltagsbetrieb oft übersehen werden. Die oft sehr komplexe aktuelle Situation wird durchschaubar - Ansätze für angemessene und zufriedenstellende Lösungen können gefunden werden. Für kleine und mittlere Unternehmen kann die Beratung durch staatliche Förderung sogar sehr kostengünstig sein.

Eine solche Beratung verläuft im Wesentlichen wie folgt:

  • Erfassung der Bestandsdaten
    durch Interviews, Sichtung vorhandener Unterlagen, Datenübernahme, Messungen, Begehungen der Betriebsstätten
  • Analyse und anschauliche Darstellung des Ist-Zustandes
    durch Bildung von aussagekräftigen Kennzahlen und anschauliche Darstellungen zur Verteilung der Energieverbräuche und Energiekosten innerhalb des Betriebs.
    Betrachtet werden die Energieträger (also Strom, Gas, Öl, Fernwärme, etc.), die übertragenden Medien (also Wasser, Luft, Dampf, Kältemittel, Druckluft, Licht, etc.) und die Einsatzbereiche (also die thermische Konditionierung und Ausleuchtung der Arbeitsstätten; die Konservierung, Reinigung, Trocknung, thermische, chemische und mechanische Bearbeitung von Produkten sowie andere spezifische Produktionsprozesse, etc.)
  • Bewertung des Ist-Zustandes
    durch Vergleich mit internen und externen Kennzahlen sowie Identifizierung von Potenzialbereichen
  • Erarbeitung von Vorschlägen für Maßnahmen zur wirksamen Steigerung der Energieeffizienz.
    Solche Maßnahmen können auf eine Verringerung des Verbrauchs an Energieträgern oder auch auf eine Absenkung der Spitzenlasten zielen. Sie können beinhalten:
    die Vermeidung des Energieeinsatzes, die Verringerung des Energiebedarfs, die Verminderung von Verlusten, eine optimale Anpassung der exergetischen Niveaus (Temperaturen und Drücke der Medien) auf die Erfordernisse, die Vernetzung und Integration von Energieströmen und die Substitution von (ökonomisch und ökologisch) kostenintensiven Energieträgern durch günstigere. Die Spitzenlast der Betriebststätte kann darüber hinaus auch durch eine Optimierung im zeitlichen Einsatz diskontinuierlich stattfindender Prozesse gesenkt werden.
    Für die Maßnahmen wird auch die Förderfähigkeit untersucht.
  • Bildung verschiedener Alternativen
    bezüglich der Maßnahmen, ihrer gegenseitigen Beeinflussung und des Zeitplans ihrer Umsetzung, die für verschiedene Szenarien auf ihre energetischen, betriebswirtschaftlichen und ggf. weitere Effekte vergleichend untersucht werden.
    In die betriebswirtschaftliche Untersuchung fließen ggf. auch die Effekte eventueller Finanzierungsförderungen ein.
  • Ableitung und Formulierung eines konkreten Gesamtkonzeptes zum effizienten Energieeinsatz
  • Begleitung bei der Umsetzung der Maßnahmen
    und ggf. bei der Beantragung von Fördermitteln sowie bei der Anpassung der Energielieferverträge und -tarife.
  • Erfolgskontrolle

Die höchste Nachhaltigkeit entfaltet die Durchführung von Effizienzmaßnahmen, wenn dieser Prozess nicht nur einmalig sondern in einem sich wiederholenden Kreislauf durchgeführt wird. Zum einen unterliegt die Produktion einem stetigen Wandel, zum anderen ergeben sich in Folge der durchgeführeten Maßnahmen neue Handlungsfelder. Am besten gelingt dies, wenn sich dieser Prozess in ein Energiemanagementsystem integriert, welches durchaus auch parallel zu dem hier beschriebenen Ablauf eingeführt werden kann.